Eichkampsanierung ist abgeschlossen – Freie Fahrt zum Gewerbegebiet und zur K13 nach Krummbek

Nach nur rund 20 Monaten Bauzeit und damit praktisch innerhalb der vorgesehenen Bauzeitenplanung ist die Sanierung der Straße Eichkamp im Ostseebad Schönberg nun abgeschlossen. Die offizielle Freigabe und Eröffnung der Straße erfolgte am Donnerstag, 3. September 2026, mit tatkräftiger Unterstützung der Baubeteiligten der Gemeinde, des Planungsbüros und des ausführenden Bauunternehmens. Damit steht den Anliegerinnen und Anliegern sowie allen Verkehrsteilnehmenden die grundlegend erneuerte zentrale Gemeindestraße durchs bzw. zum Gewerbegebiet wieder zur Verfügung.

Die Gemeinde Schönberg hat mit der Sanierung einen erheblichen finanziellen Kraftakt geleistet. Insgesamt wurden mehr als 3,1 Millionen Euro in die Erneuerung des Eichkamps investiert. Diese Baumaßnahme ist damit einer der kostenintensivsten Tiefbaumaßnahmen in der Geschichte der Gemeinde Schönberg gewesen. Von diesen Baukosten entfallen etwa 800.000 Euro auf die Sanierung des Entwässerungskanals des Ortsentwässerungsbetriebs, dem gebührenfinanzierten Eigenbetrieb der Gemeinde Schönberg und rund 2,3 Millionen Euro auf den Straßen- und Gehwegbau der Gemeinde.

Für das Ostseebad Schönberg war es dabei besonders wichtig, die direkten Anlieger neben den Belastungen während der Bauphase nicht noch mit Kostenbeteiligungen zur Baumaßnahme zu belasten und die finanzielle Belastung für die Schönbergerinnen und Schönberger so gering wie möglich zu halten. Es ist der Gemeinde gelungen, eine Landesförderung vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro einzuwerben. Dadurch verbleibt für die Straßensanierung ein Eigenanteil der Gemeinde von rund 1,1 Millionen Euro. Straßenausbaubeiträge für diese Baumaßnahme durch die Anliegerinnen und Anlieger werden nicht erhoben.

Möglich war diese siebenstellige Landesförderung durch eine Neuordnung der Verkehre in der Straße Eichkamp. Die schmalen Parkflächen am Straßenrand wurden aufgegeben, zugunsten eines breiten Gehweges mit barrierefreien Übergängen sowie der Einrichtung von Schutzstreifen für den Radverkehr. Die verlorengegangenen öffentlichen Parkflächen wurden zudem an anderer Stelle ersetzt.

Der Startschuss für die Bauarbeiten fiel Ende Dezember 2024. Trotz der anspruchsvollen Bedingungen während der Bauzeit und insbesondere eines kalten Winters konnte die Maßnahme nun nach nur rund 20 Monaten abgeschlossen werden.

Ein besonderer Dank gilt zunächst den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie den Betrieben entlang der Baustelle. Die Gemeinde stand während der gesamten Bauzeit in regelmäßigem Austausch und hat versucht, die unvermeidbaren Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Eine solche Baumaßnahme funktioniert nur, wenn alle Beteiligten gemeinsam an einem Strang ziehen.

Der Dank gilt ebenso den an der Umsetzung beteiligten Partnern. Die Gemeinde bedankt sich ausdrücklich bei der Firma SAW Schleswiger Asphaltsplitt-Werke GmbH & Co.KG, dem Ingenieurbüro Arne Levsen und ganz besonders bei dem Bauherrenvertreter, dem Werkleiter des Ortsentwässerungsbetriebs Schönberg, Herrn Jörg Matthies, für die gute und engagierte Zusammenarbeit.

v.l.n.r.: Arne Levsen (Ing.-Büro Levsen), Jörg Matthies (Werkleiter OEB), Peter A. Kokocinski (Bürgermeister), Peter Ehlers (Vorsitzender Bauausschuss), Carsten Müller-Diepenbeck (SAW)


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