Der Wunsch des TSV Schönberg nach einem Kunstrasenplatz wurde bereits kurz nach dem Amtsantritt von Bürgermeister Peter A. Kokocinski 2017 an ihn herangetragen. Es erfolgten danach diverse Versuche von Bürgermeister Peter A. Kokocinski, Fördermittel für dieses Bauprojekt zu akquirieren, was ihm schließlich 2023 und 2024 gelang – rund 400.000 Euro Förderung vom Land und vom Kreis fließen nun in die Herstellung des neuen Kunstrasenplatzes des Ostseebades Schönberg an der Strandstraße.
Um die Restsumme hat man in der Politik lange gerungen und damit verbunden auch um die Frage des Materials, das verbaut werden sollte. Man hat sich dann letztendlich für die wesentlich kostenintensivere neue Nonfill-Variante entschieden, bei der aber der Pflegeaufwand geringer ausfällt und bei der vor allem kein solcher Mikroplastikabrieb erfolgt wie bei herkömmlichen Kunstrasenplätzen. So kam eine Restsumme von ca. 1.000.000 Euro zusammen, die die Gemeinde bereit ist für den Kunstrasenplatz auszugeben.
Für die rund 1,4 Mio. Euro erhält die Gemeinde aber nun ein Spitzenprodukt für den Sport, der nun ganzjährig auf dem Platz betrieben werden kann, statt wie sonst im Herbst/Winter üblich, wegen des nicht abfließenden Regenwassers den Sportbetrieb dort einstellen zu müssen. Zudem hat die herstellende Firma Weitzel auch im Laufe der Baumaßnahme der Gemeinde Schönberg eine qualitativ noch bessere Nonfill-Variante angeboten, da die andere in der Nutzungspraxis Mängel aufzeigte. Diese wurde letztlich ohne Mehrkosten für die Gemeinde Schönberg verbaut, sodass die Spielerinnen und Spieler zukünftig auf einem Platz spielen werden, wie er im Profibereich beim PSV Eindhoven oder bei Werder Bremen zum Training genutzt wird.
Am Samstag, dem 9. August, soll der Platz dann um 14.00 Uhr offiziell für die Nutzung für den Punktspielbetrieb freigegeben werden. Nachdem der Baustart Anfang März gewesen ist, erfolgte die finale Abnahme der Baumaßnahme am 31.07.2025. Einige Restarbeiten müssen noch bis zum 9.8. folgen, dann ist der komplett abgeschlossen. Die große Eröffnungsfeier soll aber nach den Ferien am Weltkindertag, am 20. September, ab 15.00 Uhr erfolgen.
Bürgermeister Peter A. Kokocinski dankt den beteiligten Firmen – der Firma Weitzel, der Firma Piper, der Firma Stoltenberg –, dem Architekten Siller, Jörg Matthies (OEB) und Torsten Jeß (Bauhof) sowie den Mitarbeitern des Amtes für die Baubegleitung und vor allem Uli Schröder vom TSV Schönberg, der ehrenamtlich die ganze Maßnahme von der Planung bis zur Fertigstellung fachlich begleitet hat, sowie Lutz Schluensen für seine Beratung und Unterstützung im Hintergrund. Und letztlich dankt Bürgermeister Peter A. Kokocinski auch den Mitgliedern der Gemeindevertretung, die trotz knapper Haushaltskassen die Entscheidung zum Bau einer solchen hervorragenden Sportanlage getroffen haben. Schönberg ist damit nicht nur eine Vorzeigegemeinde für Tourismus, Kultur und Bildung, sondern auch für den Sport.



















